Hilfe, die GEZ

    März
    10

     

    und ein gewisser Adam Ries

     

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    Im Jahre 2009 hat sich die GEZ ein Husarenstück geleistet, das jeder Beschreibung spottet. Über die GEZ lacht inzwichen ganz Deutschland.
    Mir war ja schon immer klar, das die GEZ ein raffgieriger Verein ist, deren Vertreter sich nicht nur am Rande der Legalität bewegen sondern oftmals auch über den Rand hinaustreten, nur um ihre überzogenen Forderungen einzutreiben für Sender, die eigentlich kein Mensch anschaltet und auf denen nur langweiliges und ermüdendes gesendet wird.
    Aber was hat die GEZ mit Adam Ries zu tun?
    Das war so....
    Es hat sich heute die GEZ an einen gewissen Adam Ries in der Johannisgasse 23 im sächsischen Annaberg-Buchholz gewandt. Er habe doch seine Rundfunkgeräte und Rechner und Autoradios anzumelden.
    Aus verständlichen Gründen konnte Herr Ries dem Ansinnen der GEZ Köln natürlich nicht nachkommen. Stellvertretend für ihn antwortete eine Frau Annegret Münch. Herr Ries habe keinen Wohnsitz in der Johannisgasse 23; dort befinde sich vielmehr das Adam-Ries-Museum. Im Übrigen sei Ries vor 450 Jahren gestorben, wie uns aus einem an den sächsischen Kurfürsten August gerichteten Schriftstück bekannt ist, schrieb die Leiterin des Ries-Museums.
    Jeder normal denkende Mensch sollte annehmen, das man sich jetzt ob des Versehens entschuldigt habe. Aber weit gefehlt. Der Mitarbeiter der GEZ in Köln antwortete, unbeeindruckt der Tatsache, das Herr Rechenmeister Ries bereits seit 450 Jahren verblichen ist: "Wir bitten Sie erneut, uns den Antwortbogen ausgefüllt zurückzusenden. Alles andere kostet nur zusätzlich Zeit, Geld und Mühe." Vorsorglich droht die Behörde noch mit "weiteren Maßnahmen".
    Stellt sich die Frage, wes Geistes Kind die Damen und Herren der GEZ sind.
    Nach dieser Aktion hat sich die GEZ Deutschlandweit einen Namen gemacht und ich bin überzeugt, das dieses Husarenstück auch durch die Weltpresse gehen wird. Alle Welt lacht über die GEZ und über die dummen Deutschen.

     

    Damit hat sich die deutsche Bürokratie wieder einmal selbst übertroffen!
    Ich traue der GEZ zu, das sie trotz allem eine/n ihrer berühmten Drücker losschicken wird, um zu überprüfen, ob Herr Ries tatsächlich verstorben ist.

     

    Das erinnert mich an eine andere Geschichte mit der GEZ. Ein Mann nannte seinen Hund "Herr Schröder" und machte aus Blödsinn ein Namensschild mit dem Namen seines Hundes unter der Klingel seines Hauses fest.
    Die GEZ verlangte nun von "Herr Schröder", das er seine Rundfunkgeräte anmelden soll. Die Sache wurde erst niedergeschlagen, als dem Drücker von der GEZ der 90 kg schwere "Herr Schröder" vorgestellt wurde.

 

 

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