Rückschau

    Januar
    01

     

    "Rückschau auf 2013"

     

     

    Das vergangene Jahr war mehr oder weniger Ereignisreich. Weniger zu Beginn, dafür um so mehr gegen Mitte und Ende des Jahres.

    Das Jahrhunderthochwasser hielt uns alle in Atem. Es geschahen Dinge, von denen wir nie geglaubt hätten, das diese so passieren würden.

    Keiner konnte sich vorstellen, dass das Wasser uns mit dieser Wucht und Gewalt treffen würde. Selbst die Alten konnten sich nicht erinnern, jemals so eine Katastrophe gesehen zu haben.

    Wobei wir, ehrlich gesagt, hier noch froh sein konnten, dass es uns nicht schlimmer erwischt hat. In anderen Stadtteilen hatten Menschen ihr komplettes Hab und Gut, ihre ganze Existenz verloren.

     

    Hochwasser-Bild Gera Zwötzen

     

    Dennoch waren die Zerstörungen im Stadtteil Gera-Zwötzen stellenweise erheblich. Jedoch muß man auch sagen, das vieles hätte vermieden werden können, wären die Menschen rechtzeitig gewarnt worden.

    Wie auch immer, Schuldzuweisungen hat es mehr als genug gegeben und es bleibt eigentlich nur zu hoffen, das unsere Oberen aus der Sache gelernt haben und sich in Zukunft um ein besseres Management in Sachen Hochwasserschutz bemühen werden.

    Faszinierend fand ich den Zusammenhalt der Menschen, die von der Flut getroffen wurden. Da wurde nicht lange geredet sondern es wurden die Ärmel aufgekrempelt und mit angepackt. Ob das nun bei dem Nachbarn war oder bei wildfremdem Menschen spielte keine Rolle.

    Jeder half eben, wo er nur konnte. Mit warmem Wasser, mit Kaffe, Tee oder mit handfester Arbeit.

    Dieses Hochwasser bestimmte einen Großteil unseres Lebens im Jahre 2013. Und noch immer sind nicht alle Schäden beseitigt. Man kann es sich nicht vorstellen, aber es gibt Menschen, die heute noch ohne ein warmes Zuhause sind, weil das Wasser ihnen alles genommen hat.

    Man kann ihnen nur die Daumen drücken, dass auch sie bald wieder in ein normales Leben zurückkehren werden.

     

     

    Und ein weiterer trauriger Schicksalsschlag ereilte uns einen Tag vor Silvester.

    Unsere geliebte Gina ging am 30.12.2013 über die Regenbogenbrücke.

     

    Unser Liebling

     

    Wir werden sie für immer in unserem Herzen tragen.

 

 

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